Gartenpflanze des Monats April: Die Erdbeere

Wer gerne im Sommer die süßlichen Früchte der Erdbeere nascht, kann die Pflanze mit ein paar Tipps und Tricks im eigenen Garten ziehen und die roten Früchte selbst ernten. Die beliebte Staude, die zu den Rosengewächsen gehört, wird fälschlicherweise als „Beere“ bezeichnet, obwohl sie aus botanischer Sicht zur Familie der Sammelnüsse gehört. Ihre gelben Samen sind kleine Nüsse, die auf der dünnen Schale des roten Fruchtkörpers sitzen.

 

Erdbeere "Toscana" - Hoednerhof Gartenwelt Ebbs, Tirol

 

Um die leckeren Früchte pünktlich im Frühsommer genießen zu können, sollten ein paar hilfreiche Kniffe bei der Pflanzung und Pflege beachtet werden. Grundsätzlich kann sich die Erdbeere im Beet oder in Kübeln gut entwickeln. Sie liebt einen vollsonnigen und windgeschützten Standort, denn so können sich ihre Früchte besonders aromatisch entfalten. Ein möglichst lockerer und nährreicher Boden ist von Vorteil für die Erdbeere. Bei der Pflanzung im Beet sollten zunächst sorgfältig vorbereite Löcher in einem Abstand von etwa 30 Zentimetern so tief gegraben werden, dass die Wurzeln nicht zusammen gedrückt sind. Im Kübel sollte nur je eine Pflanze eingesetzt werden, damit sie reichlich Platz hat. Anschließend das Loch mit Kompost oder guter Blumenerde auffüllen, fest andrücken und gut wässern. In den warmen Monaten, während der Blüte und bis zur letzten Ernte, sollte die Staude viel gegossen werden, Staunässe ist allerdings zu vermeiden. Während der Winterruhe ist das Gießen dann nicht mehr nötig. Die winterharte Pflanze benötigt lediglich eine dünne Schicht Stroh oder Mulch für den notwendigen Schutz vor Frost.

 

Gartenwelt Hoednerhof Erdbeere "Klettertoni"

 

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