Balkonpflanze des Monats April: Die Geranie

 

Weiß, Rot, Rosa, Lila oder sogar zweifarbig? Die Geranie ist ausgesprochen facettenreich und strahlt je nach Sorte in vielen verschiedenen Farbtönen. Diese fantastische Vielfalt wird in der Variation der Wuchsformen weitergeführt: Während manche Züchtungen sich stolz stehend dem Himmel entgegenstrecken, lassen sich andere elegant aus Balkonkästen oder Blumenampeln herunterhängen. Alle Sorten sind hervorragend dazu geeignet um kunstvolle Zusammenstellungen mit anderen Gartenlieblingen wie Petunien zu verwirklichen.

 

Die Geranie, die korrekterweise als „Pelargonie“ bezeichnet wird, stammt ursprünglich aus Südafrika und blüht in unseren Breitengraden von April bis Oktober. Intensive Sonneneinstrahlung, tägliches Gießen und regelmäßiges Düngen sind die Zutaten für das Rundum-Wohlfühlpaket der Pflanze und fördern ihr Blütenwachstum. Auch wenn Geranien sehr viel Wasser benötigen, sollte überschüssiges Wasser immer leicht abfließen können. Eine gute Möglichkeit ist zum Beispiel Löcher im Boden des Pflanzgefäßes. Wer seiner Geranie etwas besonders Gutes tun möchte, verwendet nur hochwertige Blumenerde – der Balkonbewohner wird sich durch ein noch bezaubernderes Erscheinungsbild dankbar zeigen.

 

 

 

Die zur Familie der Storchschnabelgewächse gehörende Pflanze lässt sich relativ einfach vermehren. Zum Ende der Saison schneidet der Hobbygärtner dazu etwa 10 Zentimeter lange Stecklinge ab und überwintert sie in einem kühlen Zimmer mit viel Licht. Im folgenden Frühling werden die Kleinen draußen eingepflanzt.
Duftgeranien sind nicht nur schön, sondern verströmen – wie der Name schon sagt – auch äußerst angenehme Düfte, die je nach Sorte an Zitrone, Apfel oder Muskat erinnern. Sie bilden eine tolle Grundlage für ätherische Öle.

 

Besitzer von Kaninchen, Hamstern oder Meerschweinchen müssen aufpassen, dass die Nager sich nicht an den leckeren Geranien zu schaffen machen. Für diese Tiere sind die Pflanzen giftig, für Menschen aber völlig ungefährlich. Das feine Aroma von Duftgeranien kann sogar in der Küche zum Einsatz kommen um zum Beispiel Getränke oder Süßspeisen zu veredeln. Warum nicht mal ein hauchzartes Geranieneis ausprobieren? Man nimmt dazu einfach zerkleinerte Blätter verschiedener Duftgeraniensorten, vermischt sie mit Vanillezucker und Sahne und lässt das Gemisch im Gefrierfach zu Eis werden.

 

Pflegetipps

Standort: Ab Mitte Mai, wenn die letzten Nachtfröste sicher vorüber sind, gehören Geranien auf den Balkon oder die Terrasse. Sie lieben helle und sonnige Plätze.

Temperatur: Keinen Frost, ansonsten unkompliziert. Über die Wintermonate reicht ein mehr oder weniger heller und frostfreier Raum.
Wasserbedarf: Konstante Feuchtigkeit ist wichtig, Nässe wird allerdings schnell zur Gefahr.
Düngung: Geranien brauchen für ein gesundes Wachstum regelmäßige Gaben eines Blumendüngers. Dauerdünger ist hier sehr zu empfehlen, da sich dieser nur auflöst wenn die Temperaturen entsprechend hoch sind und das ist genau das was den Fuchsien am meisten entspricht. Pelargonium zonale Hot Spot - Mix

 

 

 

 

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